Zunehmende Anforderungen an Ärzte, Pfleger und Co. machen neue Lernmethoden notwendig. Die Abläufe im Hintergrund sollen so reibungslos wie möglich ablaufen, um den Patienten in den Vordergrund zu stellen. E-Learning hilft, diese Effizienz im Klinikmanagement zu erlernen.

Ärzte werden Manager

In modernen Krankenhäusern kümmern sich Ärzte nicht nur um Patienten. Sondern auch um den Apparat drumherum. Denn jede Operation ist ein Projekt, das organisiert werden muss. Jede kleine Entscheidung eine Entscheidung im Sinne einer großen Strategie. Jeder Dienstplan ein Ausgleich zwischen Patientenwohl, Budget und Mitarbeitern.

Die zweite Führungsebene ist der Dreh- und Angelpunkt zwischen Patient und Krankenhausmanagement.

Die Klinikverwaltung agiert fernab vom Menschen. Doch der wichtige Umgang mit Patienten ist in der zweiten Führungsebene Alltag. Chef- und Oberärzte, Leiter der Pflegestation, Schichtleiter. Sie alle haben mittlerweile auch Aufgaben eines Projektleiters.

Das ist eine neue Herausforderung. Eine nicht-medizinische Schulung ist Pflicht, um Kompetenzen zu erlernen und Überforderung zu vermeiden. E-Learning zeigt den Ärzten: Sie sind nicht alleine. Es gibt Strategien und konkrete Werkzeuge, um den Alltag eines medizinischen Managers zu meistern.

Neue Aufgaben im Klinikmanagement

Hochrangige Ärzte und Pflegekräfte müssen sich unter anderem in folgenden Bereichen auskennen:

  • Projektplanung, -durchführung, -evaluation
  • Qualitätsmanagement
  • Teambuilding: Motivation und Konfliktbewältigung
  • Zeitaufwändige Bürokratie
  • Neue Gesetze im Krankenhausmanagement
  • Ärztliche Versorgung im Budgetrahmen

Gesteigertes Patientenwohl ist das Ziel des Gesundheitswesens. Aus Sicht vieler Mediziner zieht die Verwaltung dabei nicht immer am richtigen Strang. Vor allem, wenn ein Sparkurs angesetzt wird, der die Pflege der Patienten riskiert.

Durch die Weiterbildung der zweiten Führungsebene soll dieses Problem behoben werden. Ja, Geld zu sparen ist ein Ziel. Doch gespart wird nicht am Patienten. Sondern an der Zeit, die Oberärzte mit Aufgaben der Verwaltung verbringen. Zeit, die sie für wichtigere Dinge nutzen können – den Patienten.

Wie E-Learning die Weiterbildung unterstützt

Zeit sparen sollen die Ärzte nicht erst durch die erlernten Methoden. Sondern schon bei der Fortbildung zum medizinischen Projektleiter.

Dienstpläne lassen oft wenig Spielraum für Weiterbildungsmaßnahmen. E-Learning kommt dem durch maximale Flexibilität entgegen. Denn statt zu festen Zeiten an einem festen Ort, lernen die Mediziner nun von überall und zu jeder Zeit.

Auch auf dem Smartphone. Wir optimieren unsere Kurse auf mobile Endgeräte. Die Software Articulate Rise stellt die benutzerfreundliche Oberfläche zur Verfügung.

Kosten für Reisen zu teuren Veranstaltungen entfallen. Trotzdem können auch große Gruppen geschult werden. Auf ein zentrales Portal kann die gesamte Station zugreifen. So funktioniert E-Learning auch als Vorbereitung auf ein Präsenzseminar. Das Portal speichert die Ergebnisse in der Cloud im Inter- oder Intranet des Klinikums.

Quizze und Testfragen nach jedem Modul vertiefen das Wissen und ermöglichen die höchste Qualität der Wissenserarbeitung. Das multimediale Lernen in Modulen mit Eigenleistung ist effektiver, als passiv einem Redner in einem stundenlangen Seminar zuzuhören.